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Arthrose ist weltweit zu einer der verbreitetsten Krankheiten geworden, von der mehr als die Hälfte aller über 65jährigen betroffen ist. In den USA leiden nahezu 8 Millionen Menschen an Arthrose. Schätzungen gehen von 10 Millionen Arthrose-Kranken in ganz Europa aus.
Sportverletzungen, schwere körperliche Arbeit und falsche Belastungen des Gelenk- und Knochengerüsts führen zu Veränderungen in den Gelenken, wovon zunehmend auch junge Menschen betroffen sind.
Unter Arthrose versteht man eine Verschleißerscheinung der Gelenke, genauer gesagt, eine Degeneration der schützenden Knorpelschicht. Typische Formen des Arthroseschmerzes sind der so genannte Aufstehschmerz, Schmerzen beim schweren Tragen sowie Schmerzen im Ruhezustand.
Aufstehschmerz: Er tritt typischerweise beim Aufstehen nach längeren Ruhephasen auf und lässt mit der Bewegung allmählich nach.
Schmerzen beim schweren Tragen: Ausgelöst durch körperliche Betätigung. Schmerzen im Ruhezustand: Treten regelmäßig auf, auch in Ruhephasen und nehmen im Krankheitsverlauf an Intensität zu.
Eine Röntgenaufnahme kann Arthrose sichtbar machen. Auf dem Röntgenbild erscheint Arthrose als verkleinerte Gelenkpfanne und eine Verdichtung des Knochens in der Gelenkgegend sowie als Neubildung von Knochenmaterial am Gelenkrand.
Mit einer Arthroskopie lässt sich das Innere des Gelenks untersuchen. Auf diese Weise ist eine Untersuchung und Diagnosestellung am besten möglich, um das Ausmaß des Knorpelschadens festzustellen.
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