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Nicht vergessen - Kartoffeln sind gesund!
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Kartoffeln sind echte Vitamintresore. Sie enthalten Stärke, Ballaststoffe, hochwertiges Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe - so gut wie kein Fett und liefern nur wenige Kalorien. Für die ausreichende Zufuhr von Vitamin C ist die Kartoffel ein sehr geeigneter Lieferant. Ihre Ballaststoffe fördern die Verdauung und die Polysacchride (Stärke), die mit den Ballaststoffen „kooperieren“, sollen eine Rolle bei der Vorbeugung von Darmkrebs spielen. Die in der Kartoffel enthaltene Folsäure der B-Vitamin-Gruppe ist besonders gut in der Schwangerschaft, da es für das gesunde Heranwachsen des Embryos sorgt. Darüber hinaus unterstützt sie die Bildung der roten Blutkörperchen im Körper. Kartoffeln sind somit nicht nur ein einfaches Lebensmittel, sondern fungieren sogar als Schutz-, Schon- und Heilkost.

Roh sollten Kartoffeln allerdings nicht gegessen werden. Bei ihrer Zubereitung müssen stets die grünen oder fleckigen Stellen und Keime großflächig entfernt werden. An diesen Stellen befindet sich nämlich Solanin, ein natürlich vorkommender, aber giftiger Pflanzenstoff.

Ideen für Kartoffelvariationen
Pellkartoffeln (nicht geschälte Kartoffeln) in wenig Wasser gegart sind am nährstoffreichsten.
Salzkartoffeln (geschält und klein geschnittene Kartoffeln) werden auf schonende Weise im Salzwasser erst kurz gekocht und danach gegart. Anstelle von Salz kann auch Gemüsebrühe verwendet werden, die dann den Kartoffeln einen leckeren Geschmack verleiht.

Bratkartoffeln gelingen am besten mit festkochenden Kartoffeln. Die rohen Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden, fünf Minuten leicht kochen und weitere fünf Minuten im Kochwasser ziehen lassen. Danach abgießen und trocknen lassen. In heißem Olivenöl anbraten. Nicht zuviel Fett verwenden, da die Kartoffeln sich damit voll saugen.

Kartoffelpürree bereitet man am besten mit mehlig kochenden Kartoffeln zu. Die Kartoffeln so lange kochen bis sie fast auseinander fallen, das Wasser abschütten, etwas Milch und Butter dazu und alles gut verrühren - fertig ist das herrlich leichte Püree!

Pommes Frites büßen ebenso wie Bratkartoffeln einiges ihrer wichtigen Nährstoffe durch die Zubereitung ein. Wichtig auch hier – das Frierfett muss richtig temperiert sein – dann können Pommes sogar weniger fettig sein als Bratkartoffeln.

Kalorien pro 100 g:

  • Pellkartoffeln  85 Kalorien
  • Kartoffelpuffer  247 Kalorien
  • Pommes Frites  270 Kalorien
  • Chips 568 Kalorien
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