Kopfsalat Kopfsalat ist der Beliebteste unter den Blattsalaten. Hauptanbauländer sind Italien, Frankreich, Spanien, England, die Beneluxländer und Deutschland. Von Mai bis Oktober wird er als Freilandsalat angeboten. In den anderen Monaten kommt er aus dem Gewächshaus. Die großen, äußeren Blätter sind weich und saftig. Da die inneren Blätter weniger Licht ausgesetzt sind, sind diese heller und zarter. Kopfsalat besitzt keinen ausgeprägten Eigengeschmack. Neben der klassischen Essig-Öl-Marinade eignen sich auch Sahne- oder Joghurtsaucen zum Anmachen.
Eisbergsalat Eisbergsalat ist eine Variante des Kopfsalates und besitzt einen kohlartigen Kopf sowie knackige, feste Blätter. Er schmeckt wenig intensiv, dafür aber knackig frisch. Neben dem Verzehr als Salat, lässt er sich auch gegart als Suppe oder Eintopf in der Küche finden. Im Freiland wird er vor allem in Spanien, Italien, Frankreich und Süddeutschland angebaut. Übrigens: Als es noch keine Kühlschränke gab, wurde über die Salatköpfe Eis geschüttet, um sie frisch zu halten. So ist sein Name entstanden.
Feldsalat Feldsalat ist ein typischer Wintersalat. Wild wächst er auch an Wegrändern und auf Äckern. Es gibt groß- und kleinblättrige Sorten, wobei hauptsächlich die kleinblättrigen Sorten aufgrund ihres besseren Geschmacks angeboten werden.
Pflück-/Schnittsalate Unter Pflücksalaten versteht man Salate, die keinen Kopf, sondern eine Blattrosette bilden. Bei der Ernte werden alle Blätter außer den Herzblättern abgeschnitten. Da der Salat nachwächst, kann er noch zweimal nachgeschnitten werden. Zu den Pflücksalaten gehören Lollo Bionda, Lollo Rosso und Eichblattsalat.
- Lollo Bionda und Lollo Rosso
Diese stark gekrausten Blattsalate zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit sowie einen intensiven Geschmack aus. Fein geschnitten lassen sie sich gut mit anderen Salaten in Salatmischungen kombinieren. Außerdem passen sie gut zu kräftigen Salatsaucen und kurz gebratenem Fleisch.
- Eichblattsalat
Seinen Namen verdankt der Salat seiner Blattform, die an Eichenlaub erinnert. Die Farbe der Blätter ist hell- bis dunkelgrün mit rötlichen Spitzen. Eichblattsalat sollte möglichst schnell verzehrt werden, da er bei längerer Lagerung seine Form verliert. Er lässt sich gut mit Champignons, Räucherlachs oder Avocado servieren.
Chicorée Chicorée ist ein typischer Wintersalat, auch wenn er das ganze Jahr angeboten wird. Der größte Exporteur ist Belgien, gefolgt von Holland und Deutschland. Ist der Salat frisch, sind die Blätter noch geschlossen. Ihre Farbe ist weiß mit gelben oder auch roten Spitzen. Verfärben sie sich grün, bekommt er einen bitteren Geschmack. Die meisten Bitterstoffe sind im Strunk enthalten, der je nach Belieben einfach entfernt werden kann. Beträufelt man die Blätter mit Zitronensaft, wird der bittere Geschmack neutralisiert. Chicorée ist stoß- sowie lichtempfindlich und die Blätter werden schnell braun. Er wird als Salat oder warmes Gemüse aber auch zum Dippen oder als schmackhafte Garnitur verwendet.
Radicchio Radicchio erinnert an einen kleinen Rotkohl. Er ist in Norditalien beheimatet und eine Varietät des Chicorée. Die Blätter sind dunkelrot mit weißen Adern. Sein Geschmack ist kräftig und bitter. Die meisten Bitterstoffe sind in den Hüllblättern enthalten, die oft schon beim Verkauf weggelassen werden. Da er recht herb ist, wird er oft mit anderen Salaten oder Obst gemischt. Gut passt auch ein Joghurtdressing. Da er keine harten Winter mag, wird Radicchio vorwiegend in Italien und Frankreich angebaut.
Löwenzahn Löwenzahn ist eine Wildpflanze, die in vielen Ländern als Unkraut angesehen wird. In einigen Ländern gilt er jedoch als Delikatesse. Dabei können die jungen Blätter sowohl warm als Gemüse als auch im Salat verzehrt werden. Ihre Struktur ist fest; sie schmecken fein-herb und würzig. Verzehrt werden nur die Blätter ohne Stängel. Es gibt sowohl gebleichten als auch dunkelgrünen Löwenzahn. Letzterer ist etwas kräftiger im Geschmack. Generell schmeckt Löwenzahn gut mit Zwiebeln, Olivenöl, Essig, Salz, Pfeffer und Parmesan. Hauptanbauländer sind Frankreich, Belgien, Italien und die Schweiz.
Rucola Der vor allem in Italien und Frankreich angebaute Salat schmeckt kräftig bis scharf und besitzt eine leicht senfige Note. Ältere Blätter sind dagegen eher bitter. In den letzten Jahren ist Rucola sehr in Mode gekommen und wird nun sogar auf Pizza oder im Risotto verzehrt. Ansonsten lässt er sich gut mit Parmesan und Walnussöl anrichten. Da Rucola generell sehr nitratreich ist, sollte er im Winter, wenn Salat noch mehr Nitrat enthält, nur in Salatmischungen gegessen werden.
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