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| Zucker – Vom teuren Genussmittel zum Grundnahrungsmittel |
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Ernährungsphysiologische Bedeutung Auch wenn die Wahrnehmung häufig eine andere ist: Der Konsum von Haushaltszucker ist in den westlichen Industrieländern seit Jahrzehnten konstant bis leicht rückläufig. Was sich geändert hat, ist, dass heute mehr Zucker aus Fertigprodukten als aus der eigenen Küche verzehrt wird. In unserer Ernährung dient Zucker als reiner Energielieferant (4 Kilokalorien / 1 Gramm). Weil er keine Vitamine oder Mineralstoffe enthält, wird er auch als „leere Kalorien“ bezeichnet. Der höhere Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen bei braunem Zucker ist mengenmäßig unbedeutend. Ein zu hoher Zuckerkonsum, zum Beispiel durch zu viele Süßigkeiten, kann genau so wie eine zu hohe Fettaufnahme Übergewicht fördern. Klebrige zuckerhaltige Lebensmittel wie Honig und Bonbons können zusätzlich die Entstehung von Karies begünstigen. Deshalb ist ein maßvoller Umgang mit dem süßen Lebensmittel wichtig – nicht nur bei Kindern. Auf süße Lebensmittel ganz zu verzichten ist aber nicht empfehlenswert, denn die Vorliebe für Süß ist schon angeboren. Sie sollte nicht unterdrückt werden, um Heißhungerattacken zu vermeiden.
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