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Nach den turbulenten Karnevalstagen kommen nun wieder ruhigere Zeiten. Endlich kann man die kleinen Fettpölsterchen in Angriff nehmen, sich bewusst ernähren, vielleicht sogar ein bisschen abnehmen und vor allem: sich einfach besser fühlen.
Wer seine Zehen nicht mehr sieht, wenn er aufrecht steht und an sich hinunter schaut, ist mit großer Wahrscheinlichkeit zu korpulent. Wer schon nach einigen Treppenstufen nach Atem ringt, bewegt sich sicher zu wenig. Und wer unter Hautunreinheiten leidet, wer eher graue als rosige Haut und Augenränder hat, ernährt sich vielleicht falsch. Vielen Menschen ist vermutlich gar nicht bewusst, dass sie zu viel oder falsch essen und sich darüber hinaus zu wenig bewegen.
In einer kleinen Lebensmittel-Menge steckt mitunter eine gewaltige Menge Kalorien, die wir über den Tag verteilt gar nicht verbrennen können. Zudem ersparen uns viele technische Neuerungen Wege, Treppen und Fußmärsche. Man verabredet sich per Handy, fährt mit dem Auto, nimmt die Rolltreppe und sitzt im Job überwiegend am Schreibtisch.
Im EU-Durchschnitt sind 28 % der Männer und 23 % der Frauen übergewichtig oder stark übergewichtig. Von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat gibt es dabei jedoch erhebliche Unterschiede: Am häufigsten übergewichtig sind in der Männerriege Griechen, Spanier, Luxemburger und Engländer; in den Niederlanden hingegen tragen viel weniger Männer zu große Fettdepots. Bei den übergewichtigen Frauen führen Griechenland und Portugal, die Schlusslichter bilden Frankreich und Dänemark.
Unangenehme Folgen Übergewicht kann viele unangenehme Folgen haben: Gelenkprobleme, Diabetes, Bluthochdruck, Herzkreislauferkrankungen... Die sogenannte Fettleibigkeit ist eine ernstzunehmende Erkrankung – es liegt an jedem einzelnen, diese einzudämmen.
Der Ausweg Keiner muss sein ganzes Leben auf den Kopf stellen und sich kasteien, um zu einem gesünderen, schlankeren Körper zu kommen.
Wichtig ist:
- Geduld: das, was sich in vielen Jahren in den Depots gespeichert hat, geht nicht von heute auf morgen weg. Ernährungswissenschaftler empfehlen sogar, nicht mehr als sechs Kilo pro Jahr abzunehmen.
- Kein Lebensmittel ist verboten: auch bei Schokolade & Co. heißt die Zauberformel „in Maßen“. Ein Stückchen Schokolade oder eine Hand voll Gummibärchen, die dank Gelatine kein Fett enthalten, sollten pro Tag ausreichen.
- Obst und Gemüse: kann man ohne Bedenken essen – was sie „fett“ macht, sind meist die Saucen oder die Art der Zubereitung.
- Kartoffeln, Reis, Nudeln: sind Sättigungsbeilagen und liefern, durch komplexe Kohlenhydrate, Langzeitenergie. Fett werden auch sie nur durch die Zubereitung mit viel Fett, Sahne etc.
- Schmackhafte, voluminöse, aber gleichzeitig kalorienarme Gerichte kochen. Gelatine kann hier exzellente Unterstützung bieten: es gibt zahlreiche, leckere und kalorienarme Rezepte mit Gelatine, die ganz einfach nachzukochen sind.
- Trinken: In Alkohol stecken jede Menge Kalorien! Alkohol hat fast so viele Kalorien wie Fett! Und auch Säfte, Milch, Shakes und Sahnecocktails haben es in sich. Geeignete Getränke sind Wasser, Schorlen, Früchtetees.
- Sport, Sport und nochmals Sport: Leider geht kein Weg daran vorbei. Nur dann verbrennt der Körper überflüssige Kalorien und die Fettdepots schmelzen. Ausdauersportarten, wie Walken, Laufen, Radfahren und Schwimmen sind am besten geeignet.
- Der Trost: wer mehr Muskelmasse hat, verbrennt mehr – auch wenn er sich nicht bewegt.
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