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Olivenöl überzeugt nicht nur durch seinen Geschmack, sondern gewinnt auch in punkto gesunde Ernährung eine immer größere Bedeutung. Im Mittelmeerraum ist die positive Wirkung von Olivenöl auf den Organismus schon lange kein Geheimnis mehr. Bereits seit mindestens 4.000 Jahren wird es hier als Gesundheitselixier geschätzt. Heute werden diese historischen Erfahrungen mehr und mehr durch aktuelle Studien gestützt. So weisen mediterrane Völker, trotz eines höheren Fettkonsums, der jedoch überwiegend aus Olivenöl besteht, eine niedrigere Herzinfarktrate und durchschnittlich niedrigere Cholesterinwerte als Nordeuropäer auf.
Begründet sind diese positiven Wirkungen in der Zusammensetzung des Olivenöls. Es enthält unter anderem einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren (60-80%). Dieser besteht zu einem Größtteil (ca. 72%) aus der einfach ungesättigten Ölsäure. Der Rest setzt sich aus zweifach ungesättigten Fettsäuren und gesättigten Fettsäuren zusammen. Im menschlichen Organismus bewirkt dies eine Senkung des „schlechten“ Cholesterins (LDL) bei gleichzeitiger Unterstützung der Neubildung von „gutem“ Cholesterin (HDL). Zudem ist Olivenöl reich an Vitaminen wie Vitamin A, D, K und dem „Radikalfänger“ Vitamin E.
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