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Wenn der Sommer langsam zu Ende geht, beginnt die Pflaumenzeit. Jetzt hängen die dunkelblauen Früchte mit den lila Schattierungen reif an den Bäumen und müssen nur noch gepflückt werden...
Pflaumen sind gesund! Die Pflaume ist eine durststillende Frucht mit hohem Nährwert. Sie enthält nur wenig Zucker, obwohl sie sehr süß schmeckt. Sie ist reich an den Vitaminen der B-Gruppe (B1, B2, B6, B12), an Provitamin A und auch Vitamin E. Der Vitaminanteil in der Haut der violetten Pflaumen sorgt außerdem für die Stärkung der Blutgefäße. Pflaumen wirken verdauungsfördernd und regulieren die Darmtätigkeiten.
Auch Pfläumchen haben eine Geschichte Bereits vor 2.000 Jahren wuchsen wilde Pflaumen in Vorderasien. Von der sogenannten "Urpflaume" wie sie einst zwischen Kaukasus und Kaspischem Meer wuchs, ist heute nicht mehr viel übrig geblieben. Seit der Pflaumenbaum auch in Europa Wurzeln schlug, wurde die Frucht immer wieder gekreuzt und veredelt.
Erstmals angebaut wurden sie in Syrien und etwas später bei den Römern. Die brachten die Pflaume ca. 150 v. Chr. aus Kleinasien mit und kultivierten sie im Mittelmeerraum. Kreuzritter brachten die Frucht nach Europa. Heutzutage wächst die Frucht überall dort, wo ein gemäßigtes Klima herrscht, doch die Anbauschwerpunkte der Pflaume sind die Länder des Mittelmeeres und Deutschland.
Darauf sollten Sie achten... Die Früchte sollten beim Kauf schön prall und nicht überreif sein, aber auch nicht zu grünlich schimmern, dann wurden sie zu früh geerntet und können nicht mehr ausreichend nachreifen. Ein besonderes Qualitätsmerkmal ist der Duftfilm, ein Hilfsmittel von Mutter Natur, um die Früchte vor Feuchtigkeitsverlust zu schützen. Diese natürliche Wachsschicht sollte erst kurz vor dem Verzehr oder der Weiterverarbeitung abgewaschen werden.
Will man die Früchte später für Mus, Marmelade oder Kompott verwenden, sollte man sie bereits vor dem Einfrieren mit Zucker bestreuen. Generell halten sich tiefgefrorene Pflaumen ein Jahr lang ohne Qualitätseinbußen - genau so lange, bis die neue Ernte wieder herangereift ist.
Sind Sie auf den Pflaumen-Geschmack gekommen? Dann probieren Sie doch mal Pflaumenkuchen mit einem Geleeguß aus Gelatine. Die angenehmen Verzehreigenschaften von Gelatine machen den Pflaumenkuchen zu einem wahrhaft kulinarischen Hochgenuss!
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