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Geltende Rohmaterial-Richtlinien und Herstellungsverfahren für Gelatine gewährleisten maximale Sicherheit für die Verbraucher.
Brüssel, 5. Dezember 2001. Eine internationale Studie, in deren Rahmen der Herstellungsprozess von Gelatine aus Rinderknochen untersucht wurde, hat erneut bestätigt, dass die angewendeten Verfahren zur Entfernung und/oder Abtötung von BSE-Erregern extrem wirksam sind.
Selbst wenn beim Gelatine-Herstellungsverfahren Rohmaterialien verwendet werden, die vorher künstlich mit BSE infiziert wurden, hat die Studie gezeigt, dass auch mit empfindlichsten Messmethoden keine infektiösen Rückstände mehr nachweisbar sind.
Dies war übereinstimmend die Auffassung nachdem die Wissenschaftler ihre Ergebnisse vor einem internationalen Kollegium und vor Behördenvertretern aus Europa und Übersee während des "Gelatin Process Study Workshop" in Brüssel am 5. Dezember 2001 vorstellten. Prof. Dr. Osterhaus, stellv. Vorsitzender des Wissenschaftlichen Lenkungsausschusses der Europäischen Kommission, leitete die Veranstaltung.
Die Studie, mit der frühere Untersuchungsergebnisse bestätigt wurden, wurde von drei international renommierten Forschungsstätten durchgeführt: Dem Institute for Animal Health in Edinburgh (Schottland), der Baltimore Research and Education Foundation (USA) und dem ID-Lelystad (Niederlande).
GME (Gelatine Manufacturers of Europe) hat diese umfassende Studie über Gelatine aus Rinderknochen 1999 unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission innerhalb deren BSE-Forschungsprogramms in Auftrag gegeben. Zweck der Untersuchungen war es heraus zu finden, ob es möglich ist, solche BSE-Erreger während des Herstellungsprozesses zu entfernen oder abzutöten, die möglicherweise während der Verarbeitung trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in die Rohstoffe gelangt sein könnten.
Die Gelatine Manufacturers of Europe (GME) repräsentieren 10 europäische Unternehmen mit insgesamt 22 Produktionsstätten. GME hat eine weltweiten Anteil an der Gelatineherstellung von 45 Prozent.
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