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So gelingt Ihr Gericht mit Gelatine garantiert!

Generell gilt als Faustregel für die Dosierung von Blattgelatine
- 6 Blätter: bei Gelees pro ½ l Flüssigkeit .
- 4 Blätter: bei Cremespeisen (mit Eigelb).
- 8 Blätter: für Cremespeisen, die gestürzt werden sollen.
Vorbereitung Die Blattgelatine ca. 3 Minuten in kaltem Wasser einweichen und quellen lassen. Aus dem Wasser nehmen und vorsichtig ausdrücken.
Auflösen in warmen Speisen Die gequollene, ausgedrückte Gelatine direkt in die warme Flüssigkeit / Creme geben und solange rühren bis sie sich aufgelöst hat.
Auflösen in kalten Speisen Beispielsweise Sahne, Quarkcreme: Gequollene, ausgedrückte Gelatine in einem Töpfchen bei geringer Wärme auflösen. Einige Esslöffel der kalten Masse mit der aufgelösten Gelatine verrühren, dann den Rest der kalten Masse zufügen und alles unterrühren.
Achtung! Stets darauf achten, die kalte Masse zur Gelatine zu geben, nicht umgekehrt.
Gelatine lässt sich auch gut in der Mikrowelle auflösen: Dafür die gequollene, ausgedrückte Gelatine in einem Schälchen bei höchster Leistungsstufe ca. 10 Sekunden verflüssigen. Dann verfahren Sie weiter, wie beim Auflösen der Gelatine in kalten Speisen.
Und das sollten Sie unbedingt unterlassen...
- Gelatine niemals in kochende Flüssigkeit geben, da sie sonst ihre Gelierkraft verliert.
- Gelees und Cremes aus rohen Kiwis, Ananas, Papayas oder Mangos vor der Zubereitung kurz dünsten oder mit heißem Wasser übergießen. Diese Früchte enthalten im rohen Zustand ein eiweißspaltendes Enzym, das die Gelatine auflöst.
- Gelees sind zum Tiefkühlen nicht geeignet. Nach dem Auftauen verlieren sie ihre geschmeidige Konsistenz und werden bröckelig.
Viel Spaß bei der Zubereitung von köstlichen Speisen mit Gelatine wünscht Ihnen
Ihr Andreas C. Studer
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