Rote Bete-Rinder-Carpaccio

Zubereitungszeit:

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Zutaten für 4 Personen:

  • 2 Rote Bete (à ca. 200 g)
  • Salz
  • 4-5 Blatt Gelatine oder 7 g Pulvergelatine. (Bitte beachten Sie die Angaben des Herstellers)
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 15 g Butter
  • 150 g tiefgefrorene Erbsen
  • 150 ml Klare Brühe (Instant)
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 100 g Schlagsahne
  • 300 g Rinderfilet (vom Schlachter in sehr dünne Scheiben schneiden lassen)
  • 4 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 EL kleine Kapern
  • 40 g Parmesan
  • 2 Beete Kresse (z.B.: Sakura- und Daikon-Kresse)

Zubereitung

  1. Rote Bete in kochendem Salzwasser 40-45 Minuten garen, abgießen und in kaltem Wasser auskühlen lassen.
  2. Inzwischen Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Schnittlauch waschen, trocken schütteln, in Röllchen schneiden.
  3. Butter schmelzen. Schnittlauch und Erbsen darin dünsten. Brühe zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Mit Sahne verfeinern, kurz aufkochen, pürieren, nochmals abschmecken.
  4. Gelatine ausdrücken, im Püree auflösen. Püree in mit kaltem Wasser ausgespülte kleine Förmchen füllen und ca. 3 Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren wieder aus den Förmchen lösen.
  5. Inzwischen Rote Bete putzen, schälen und in dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Fleischscheiben waschen, trocken tupfen und nacheinander zwischen 2 Gefrierbeutel hauchdünn plattieren.
  6. Fleisch und Rote Bete schuppenförmig auf Tellern anrichten, das grüne Erbsen-Schnittlauch - Gelee in die Mitte setzen. Zitronensaft, Olivenöl und Kapern verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
  7. Parmesan darüber hobeln und mit einer bunten Kressemischung bestreut servieren.

Dazu schmecken Kräuter - Grissini.

Nährwerte pro Person:

  • Kalorien: 442
  • Joule: 1853
  • Protein: 26,4 g
  • Fett: 30,8 g
  • Kohlenhydrate: 14,8 g

Rote Bete – Superknolle für die Gesundheit

Schon seit Jahrtausenden ist diese Rübenart nicht nur für ihren Geschmack, sondern auch für ihre vielen gesunden Inhaltsstoffe bekannt: Bereits Hippokrates empfahl die äußerliche wie innerliche Anwendung dieses gesunden Wintergemüses. So waren es auch die Römer, die die Rote Bete von Nordafrika nach Mitteleuropa brachten, wo sie unverzichtbarer Bestandteil vieler bekannter Speisen wie dem Labskaus, dem Rote-Bete-Carpaccio oder dem osteuropäischen Borschtsch wurde.

Provitamin A, diverse B-Vitamine, Vitamin C, Folsäure, Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium – die Liste der enthaltenen Nährstoffe ist lang. Dabei ist insbesondere der Folsäure-Gehalt sehr hoch: schon 200 Gramm rote Bete decken den Tagesbedarf diesen nicht nur für Schwangere wichtigen Stoffes. Für die kräftige rote Färbung sorgt der sekundäre Pflanzenstoff Betanin, der im Mittelalter ein wichtiger Färbestoff war, und heute noch als Lebensmittelfarbe Verwendung findet. Außerdem soll er den Serotoninspiegel erhöhen und dadurch die Stimmung aufhellen – neben den vielen anderen positiven Wirkungen der Roten Bete auf  Blut, Gefäße, Wundheilung, Herz, Galle, Leber und Haut. Sie schützt uns vor Erkältungen und freien Radikalen und unterstützt Entgiftungsprozesse. Dadurch ist sie auch bei Diäten und als Saft bei Fastenkuren ein besonders wertvolles Lebensmittel, da sie kaum Fette enthält.

Verzehren kann man die Knolle roh oder gegart. Am besten gibt man bei der Zubereitung ein paar Spritzer Zitronensaft hinzu, da das Vitamin C die Bildung des giftigen Nitrosamins verhindert. Auch sollte Rote Bete nur einmal aufgewärmt werden. Besonders pikant lässt sie sich mit Schafs- oder Ziegenkäse sowie Creme Fraiche kombinieren. 

Tipp: Nicht nur die Rübe selber, sondern auch die Blätter der Roten Bete sind ein äußerst gesunder Leckerbissen. Vorsichtig gegart, erinnern sie geschmacklich an Mangold, welcher ein enger Verwandter der Roten Bete ist, und enthalten sogar noch mehr Nährstoffe als die Knolle.